Gemeinde Unterschöbling

Eingebettet zwischen Feldern und bewaldeten Hügeln, die sich allmählich zum Thüringer Wald erheben, schmiegt sich das kleine Dorf Unterschöbling in ein zierliches Tal.

Das Ortsbild wird dominiert von einem schmucken Kirchlein, wie sie in Thüringen häufiger anzutreffen sind.

Ihre Originalität und vor allem ihr Erhaltungszustand machen diese Dorfkirche zu etwas Besonderem. Wie selbstverständlich finden sich hier ein spätgotischer Altarschrein, Jahrhunderte alte Fresken und eine bespielbare Orgel zusammen.

Die Andreaskirche präsentiert sich seit Ihrer Sanierung im Jahr 2007 in einer sehr guten Verfassung und wird auch als Veranstaltungsort unterschiedlichster geistlicher, kultureller und musikalischer Anlässe genutzt.

 

1366

Ersterwähnung von Unterschöbling in einer Urkunde des Klosters Paulinzella:

Es gibt eine Kapelle im Dorf.

1516

Entstehung des spätgotischen Altarschreins aus der Saalfelder Werkstatt des Hans Gottwald von Lohr.

1528

Conrad Schönheyde ist der erste lutherische Pfarrer.

1791

Die Glocken werden vom Turm genommen und in das neu errichtete Glockenhaus umgesetzt.

1899

Aufstellung der heutigen Orgel aus der Stadtilmer Werkstatt des Adam Eifert.

2001

Fa. Schönefeld, Stadtilm übernimmt die Generalreparatur der Eifert-Orgel. Wiederweihe am 7. September mit Altbischof R. Hoffmann.

2006

Wiedereinweihung des Glockenhauses am 23.12. nach der aufwändigen Rekonstruktion

2007

Festliche Wiedereinweihung als Andreaskirche am 22. April nach eineinhalbjähriger Sanierung.